Die Wärmewende braucht Verlässlichkeit – keine politischen Rückschritte

Aktuell warnen kommunale Versorger und Branchenverbände vor erheblichen Risiken durch das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz. Und ich teile diese Sorge.

Was auf den ersten Blick nach „Flexibilisierung“ klingt, könnte in der Praxis genau das Gegenteil bewirken:
➡️ Die Abschaffung der 65-%-Regel ohne klare Alternativen
➡️ Eine Abschwächung zentraler Steuerungsinstrumente
➡️ Neue Unsicherheiten durch Grüngasquoten

Das Ergebnis?
Weniger Investitionssicherheit, mehr Zurückhaltung im Markt – und im schlimmsten Fall Fehlanreize zugunsten fossiler Technologien. ()
Gerade kommunale Versorger sind tragende Säulen der Wärmewende vor Ort. Sie brauchen Planungssicherheit, um langfristig in Infrastruktur, Netze und erneuerbare Lösungen zu investieren.

Was wir jetzt brauchen:
✔️ Klare, konsistente Rahmenbedingungen
✔️ Technologieoffenheit mit echten Leitplanken
✔️ Verlässliche politische Signale für Investitionen

Denn eines ist klar:
Die Transformation im Gebäudesektor entscheidet maßgeblich über das Gelingen der Energiewende.

Mein Fazit:
Wer Klimaziele ernst nimmt, darf die Spielregeln nicht ständig neu schreiben.

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