In den vergangenen Wochen hat eine Analyse im #pvmagazine Deutschland hohe Wellen geschlagen: Eine frühere Prognose zum Photovoltaik-Zubau lag um das 41-Fache daneben – ein drastisches Beispiel verfehlter politischer Weichenstellungen mit Wirkung bis heute.
Das klingt zunächst nach einer Fachdebatte. 𝐓𝐚𝐭𝐬ä𝐜𝐡𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐬 𝐞𝐢𝐧 𝐖𝐞𝐜𝐤𝐫𝐮𝐟 𝐟ü𝐫 𝐃𝐞𝐮𝐭𝐬𝐜𝐡𝐥𝐚𝐧𝐝 𝐚𝐥𝐬 𝐈𝐧𝐝𝐮𝐬𝐭𝐫𝐢𝐞𝐬𝐭𝐚𝐧𝐝𝐨𝐫𝐭.
Die historische Perspektive zeigt: Bereits 2012 führte eine politische Entscheidung auf Basis falscher Ausbauzahlen zu einer massiven Verlangsamung des PV-Ausbaus. Der jährliche Zubau fiel von rund 7 Gigawatt auf unter 2 Gigawatt – mit gravierenden Folgen für Arbeitsplätze, Produktionskapazitäten und die heimische Solarindustrie.
Diese Fehlentwicklung wirkte weit über den Moment hinaus. Sie hat dazu beigetragen, dass heute ein Großteil der globalen Wertschöpfung in der Solarindustrie außerhalb Europas liegt – eine strategische Schwächung im internationalen Wettbewerb.
𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐡𝐞𝐮𝐭𝐞 𝐫𝐞𝐥𝐞𝐯𝐚𝐧𝐭?
In Brandenburg und bundesweit stehen wir erneut vor zentralen Entscheidungen:
→ Welche Bedeutung geben wir einer sicheren, bezahlbaren und selbstbestimmten Energieversorgung?
→ Wie konsequent treiben wir den Ausbau erneuerbarer Energien voran – statt ihn politisch zu bremsen?
☞ Davon hängen #Wachstum, Innovation und wirtschaftliche Resilienz ab.
Politik darf daher nicht nur an Zubauzahlen gemessen werden. Entscheidend ist, ob Investitionen in Erneuerbare, Speicher und Netze beschleunigt, Forschung und zukunftsfähige Arbeitsplätze gestärkt oder alte Fehler wiederholt werden.
𝐔𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞 𝐅𝐨𝐫𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐢𝐬𝐭 𝐤𝐥𝐚𝐫:
Wir brauchen klare Ausbauziele, verlässliche Rahmenbedingungen und eine #Energiepolitik, die #Energiekrise und #Klimarealität ernst nimmt. Verzögerung kostet nicht nur Megawatt, sondern Zukunft.
Im #EnergieparkBrandenburg setzen wir genau hier an – mit realisierten Projekten in Photovoltaik, Batteriespeichern, Infrastruktur und Innovation. Denn Energie ist kein reiner Kostenfaktor. Energie ist Wettbewerbsvorteil.
Deutschland hat die Ressourcen, die Köpfe und die Technologien. Jetzt braucht es den politischen Willen, sie strategisch zu nutzen – für eine industrielle, #erneuerbare #Zukunft.
